TAE KWON DO


Eine rund 1800 Jahre alte koreanische Kampfkunst. Anfangs wurden vorwiegend Hand- und Fausttechniken angewendet (Subak). Etwa 300 Jahre später kam eine weitere Kampfart dazu, das Taekyon, bei der die Beintechniken dominierten. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Taekyon mit chinesischen Techniken durchsetzt.Unter der Besetzung Koreas durch Japan (1909 - 1945) kamen noch Teile des Karate hinzu. Taekyon, so der bisherige Name dieser sich so entwickelten Kampfkunst, wurde somit zu einer der wirksamsten Verteidigungs- und Kampfkunstarten der heutigen Zeit.

 

Erst 1955 wurde der Name TAE KWON DO von den höchsten DAN Trägern (Meistern) Koreas in Zusammenarbeit mit namhaften internationalen Vertretern dieses Kampfsports geprägt. Dieser neue Name beschreibt die sich bis dahin entwickelte Kampfsportart in treffender Weise:

 

TAE       = Fuß bzw. Fußtechniken

KWON  = Faust bzw. Handtechniken

DO         = geistiger Inhalt, Kunst, Weg

 

Die in der Vergangenheit entwickelten Techniken des Kampfes mit Faust und Fuß sowie der geistige und philosophische Inhalt dieser koreanischen Kampfsport- und Selbstverteidigungskunst stellen das heutige TAE KWON DO dar.

Kenner der asiatischen Kampfkünste bewundern die blitzschnellen, explosiven und präzisen Aktionen und Bewegungen des TAE KWON DO, nicht zuletzt weil die vorgetragene Kunst im Ernstfall für den Gegner verherrende Folgen haben würde.

1980 erreichte TAE KWON DO seinen Höhepunkt in der Anerkennung als olympische Disziplin.

 

Wichtig:   Geist, Körper und Seele als eine Einheit zusammenführen ist der Grundgedanke im TAE KWON DO. Nur wer versucht, dieses große Ziel, (unser aller Ziel) zur inneren Ruhe zu erreichen und später (vielleicht als Trainer / - in) weiter zu geben wird im TAE KWON DO ein wahrer, echter Meister.